Archiv für die Kategorie Grundlagen

WLAN auf der Kommandozeile einrichten

Es ist sehr leicht, den RasPi per Kabel ans Netzwerk zu bekommen (siehe dazu „Ans Netz!„). Die Netzwerkkonfiguration läuft bei Anschluss des LAN-Kabels automatisch und nach ein paar Sekunden ist der RasPi per SSH erreichbar. Ganz so einfach ist es mit WLAN nicht,denn das WLAN-Passwort muss schließlich irgendwo eingegeben werden. Um auf den Anschluss von Monitor und Tastatur verzichten zu können, konfiguriere ich den RasPi per USB-Serial-Adapter. Wie das geht, habe ich im Beitrag „Ein Terminal über die seriellen Ports“ gezeigt. Zur Erinnerung: Ihr braucht einen USB-Serial-Adapter wie es ihn für ein paar Euro im Internet gibt. Beim Anschluss solltet Ihr darauf achten, dass der RX-Anschluss des Adapters an den TX-Pin vom RasPi kommt und der TX-Anschluss des Adapters an den RX-Pin des RasPi. Denn was der eine sendet (TX) soll der andere ja empfangen (RX). Am TX-Anschluss sollten außerdem höchstens 3.3 V anliegen, da sonst der RX-Pin des RasPi zu viel Spannung abbekommt. Den 5V-Anschluss schließt Ihr nicht an, wenn der RasPi selbst schon mit Strom versorgt wird. Serial-adapter Den Rest des Beitrags lesen »

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Eine Echtzeituhr mit dem i2c-Bus anprogrammieren

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Viele Sensoren und Microntroller unterstützen den i2c-Bus. Dieser Bus hat den Vorteil, dass nur zwei Drähten zur Kommunikation aller Teilnehmer benötigt werden. Dadurch kann ein so genannter Bus-Master über 100 Microcontroller (Slaves) im Zaum halten. Das Protokoll ist so verbreitet, dass zur Programmierung inzwischen zahlreiche Bibliotheken zur Verfügung stehen.
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Ein 2 x 16 Zeichen LCD mit den GPIO-Pins programmieren

LCD10Ein zweizeiliges LCD kostet inklusive Versand knapp 3 EUR. Oft genug reichen 2 x 16 Zeichen völlig aus, um die wichtigsten Informationen darzustellen. Ob eine IP-Adresse, ein MP3-Titel, eine Benachrichtigung über ein Systemereignis oder Messwerte – einen kompletten Bildschirm braucht es oft nicht. LCDs mit einem HD44780-Controller sind sehr verbreitet. Es gibt viele Projekte, die ein solches Display für den RasPi verwenden. Das LCD wird dabei meist mit Hilfe von Bibliotheken angesprochen, die das Programmieren des Controllers abnehmen. Die python-Bibliothek RPLCD ist zum Beispiel so eine Bibliothek. In diesem Beitrag soll gezeigt werden, wie das LCD über die GPIO-Pins direkt auf der Ebene des Microcontrollers angesprochen wird. Der Quell-Code für das C-Programm ist auf gitHub abgelegt: https://github.com/rheikvaneyck/HD44780. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die serielle Schnittstelle (UART) in Skripten programmieren

P1050970In meinem letzten Beitrag habe ich den neuen GPIO-Header des RasPi B+ beschrieben. In der Übersicht zur Belegung der Pins habe ich die Pins hervorgehoben, die über eine Sonderbelegung verfügen. Im Einzelnen sind das die Pins für I2C, UART und SPI. Hier ein kurzer Überblick, was hinter diesen Bezeichnungen steckt:

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Ein Terminal über die seriellen Ports (UART)

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Der RasPi verfügt über eine UART Schnittstelle an den Pins 8 (RX) und 10 (TX). Diese „Modem-Verbindung“ ist der Klassiker unter den Schnittstellen zu Mikrocontrollern. Mit einem Terminal wie putty unter Windows oder GtkTerm unter Linux kann so auf die Konsole des RasPi zugegriffen werden.

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Ein Betriebssystem für den Raspberry Pi

Jumpers Only

Der RasPi braucht ein Betriebssystem, das sich mit seinem ARM-Prozessor verträgt. Windows fällt damit schon mal weg. Linux dagegen gibt es für viele Prozessoren, darunter auch für den ARM7. Der RasPi hat tatsächlich genug Kraft, um ein ausgewachsenes Betriebssystem anzutreiben – das selbe, das auch in vielen Internet-Servern läuft.

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Das Raspberry Pi Lab

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Der RasPi macht das Experimentieren besonders einfach. Er hat einen ganzen Haufen Schnittstellen, auf die ich später noch genauer eingehe. Um mit den Schnittstellen herumzuspielen, braucht man nur ein paar Werkzeuge die nicht die Welt kosten. Zu Grundausstattung gehören mindestens die folgenden Teile:

  • Einen Raspberry Pi natürlich.Inklusive Mikro-USB Netzteil und einer SD-Karte.
  • Entweder einen HDMI-Monitor und Tastatur ODER einen anderen Rechner für Ein- und Ausgaben
  • Ein Netzwerkkabel für den Anschluss an das Netzwerk oder einen WLAN-USB-Stick
  • Ein Steckbrett (Breadboard) mit Kabel-Set und Klemmbrücken.
  • Widerstände, Kondensatoren, Transistoren, jeweils im Set
  • Für eigene Elektronik: einen Lötkolben inkl. Lötzinn, ein Messgerät und eine „Dritte Hand“

Grob überschlagen kostet die Grundausstattung insgesamt 80 €. Die Elektronik-Werkzeuge wie Lötkolben gibt es in einfachen Ausführungen bereits komplett ab 30 €. Es gibt sicher Hobbys, die sind da kostenintensiver. Den Rest des Beitrags lesen »

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