Archiv für April 2017

Elektrisch Programmieren 3: Der Pi Zero als ISP

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Im letzten Teil der Serie ging es darum, wie der Programm-Code für den ATtiny aussieht. Da Assembler-Code am besten geeignet ist, um möglichst viel über die Abläufe des Mikrocontrollers zu erfahren, gab es auch eine kleine Einführung in Assembler für den ATtiny. In diesem Teil soll es darum gehen, wie man den Programm-Code in den Flash-Speicher des ATtiny lädt. Normalerweise programmiere ich im Amtel Studio. Damit ist die Verwaltung eines Projekts und die Einstellungen der Chip-spezifischen Konfiguration sehr einfach. Mit einem 886MB großen Installer wird damit allerdings mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Ein guter Editor ist völlig ausreichend. Ich habe mir vor einiger Zeit eine Lizenz für Sublime Text zugelegt, da der sich super konfigurieren lässt, es geht natürlich auch mit vim oder irgendein anderer Editor der idealerweise gleich das kompilieren und debuggen unterstützt.

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Pi Zero im WLAN

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Der OTG Adapter ist angekommen und das Setup für den Pi Zero ist nun komplett. Als WLAN Adapter kommt wieder der Edimax EW-7811Un mit dem Realtek RTL8188CUS Chipsatz zum Einsatz. Dieser USB-Wifi-Stick wird von raspbian von Haus aus unterstützt.

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Hölzernes Prototyping mit dem Pi Zero

Pi Zero Kit and wood board.jpg

Den Pi Zero habe ich schon eine Weile in der Schublade liegen. Gleich als er in UK erschienen ist, habe ich mir einen für 5£ besorgt. Allerdings so ganz ohne Header und Netzwerk ist er erst einmal nur begrenzt einsetzbar. Im Zero Essentials Kit von Pi Hut war zwar ein OTG Adapter von Micro USB auf USB enthalten. Es stellte sich aber heraus, dass der defekt war. Ohne Header und ohne USB-Anschluss war das Projekt erst einmal auf Eis gelegt.

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Elektrisch Programmieren 2: ATtiny unter totaler Kontrolle

PIN Layout

Im ersten Teil dieser Einführung in den ATtiny ging es um einen ersten Überblick über den Aufbau eines Mikrocontrollers. Das kleine Kerlchen für gerade einmal 1€ enthält ja ein komplettes System mit CPU, RAM und Flash auf einem winzigen Chip. In der Abbildung oben ist die Belegung der Pins des ATtiny abhängig von der jeweiligen Konfiguration dargestellt. Ein Beinchen kann also einmal mit einem I/O-Port verbunden sein, mal mit dem SPI Modul, mal mit dem Analog-Digital-Coverter. Welche Funktion das ist, hängt von der Konfiguration der jeweiligen Register ab. In diesem Beitrag soll gezeigt werden, wie ein Programm für den ATtiny mit Hilfe von Assembler erstellt wird und wie eine dieser Funktionen – der I/O-Port PB3 (hellgrau) – für einen Timer-gesteuerten Blinker  genutzt wird.

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Internetbasiertes FM-Radio – Teil 4: Schaltung und Arduino-Programmierung

In den bisherigen Teilen dieser Serie wurde (1) die Idee vorgestellt (ein Radio auf Basis des Arduino, dass die zum Ort passende UKW-Senderliste von einem RasPi per IP-Geolokation bekommt), (2) das Skript zum Beschaffen der UKW-Senderliste mit Hilfe von Screen Scraping vorgestellt und (3) die Programmierung der Kommunikation zwischen RasPi und Arduino per Seriellem Port und das Speichern in einem EEPROM des Arduino gezeigt.

In diesem Teil wird der Aufbau des eigentlichen Radios auf Basis des TEA5767 erläutert. Dieser Chip ist ein hoch integrierter Mikrocontroller, der ein komplettes UKW-Radio enthält und per I2C angesteuert wird. Es gibt ihn für 1€ – 3€ in vielen Webshops bereits auf einem Breakout-aufgelötet. Ich habe dem Board noch Steckbrett-geeignete Pins verpasst, um damit besser experimentieren zu können.

TEA5767-schema

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